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Wintersonnenwende 2017 – Die Wiedergeburt von Licht und Sonne - Der astronomische Winter beginnt

20/12/2017

 

 

In dieser längsten Nacht des Jahres, wenn die Sonne ihren Tiefpunkt erreicht hat, feierten schon die alten Kulturen die Wintersonnenwende. Man sagt, zum Ende des Jahres wird das Licht wiedergeboren.

 

 

 

Da haben wirs wieder, überall "Neugeburten", ohne dass sich die "Akteure" Gedanken darüber machen müssen . Die Jahreszeiten kommen und gehen, immer wieder neu. Ich erinnere an den Baum, der zwar noch am Leben ist, aber der in einer Selbstverständlichkeit sein Kleid wegwirft, weil "etwas" in ihm weiss, dass es im Frühling ein neues gibt.

 

Es ist ja in der heutigen Zeit sehr en vogue, im Jetzt zu leben. Das tun wir ja grundsätzlich, nur sind wir oft mit den Gedanken oder der Wahrnehmung nicht so bewusst im gegenwärtigen Moment. Das ist schade, denn dieser Zustand wäre sehr erholsam. Aber dazu vielleicht ein ander Mal mehr. Oft sind wir betrübt, weil wir nicht mehr 20 sind und uns auch nicht mehr dementsprechend fühlen, und wir haben "Respekt" - ums mal vorsichtig zu formulieren - vor dem was kommt wenn wir älter sind als jetzt.

 

Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, ist Herbst die Zeit des Ernte-Dank-Fests und auch der Jahres-Abschluss hat für mich immer mit Rückschau zu tun. Das wäre dann so Etwas wie ein bewusster Ausflug in die Vergangenheit. Die Gefahr dabei ist einfach, dass uns dann die Vergangenheit wieder viel interessanter erscheint als die Gegenwart, und dass das Heute gar keine Chance hat.

 

Ich bin keineswegs Verfechterin des positiven Denkens, das ist für meinen Geschmack eine zu oberflächliche Angelegenheit. Aber wenn wir schon mit den Gedanken in der Verganenheit herumreisen, dann können wir ja den Fokus auf die schönen Dinge legen, dann geht’s uns besser.

 

Apropos Vergangenheit:

 

Im Rahmen einer Ausbildung habe ich mich in den letzten Wochen intensiv mit dem Taoismus befasst. Dabei ist mir bewusst geworden, dass "Unsterblichkeit" zu erlangen die Menschen schon seit Tausenden von Jahren "umtreibt".  Irgendwie wohltuend zu wissen, dass diese Suche nach dem gesunden oder sogar ewigen Leben kein neumodischer Hype ist, sondern dass die Menschen auch schon lange vor "Burnout und Digitalisierung" sich darüber Gedanken machten. Und es wird auch klar, dass "Wellness" nicht wir "die im Hamsterrad tanzen" erfunden haben. Was würde die Gesundheits- und Wellness-Szene ohne Ayurveda, Akupunktur, Yoga und Meditation machen……..

 

Und apropos Hype:

 

Die Digitalisierung, oder ich nenne es  hier lieber mal "Vernetzung", hat ja auch durchaus ihre Vorteile. Dank Google & Co. ist in der heutigen Zeit so viel altes Wissen einfach verfügbar, das finde ich toll, denn so hat "Geschichtsuntericht" für mich eine ganz neue Dimension angenommen.

Ein ganz aktueller geschichtlicher Hype der mir begegnet ist, sind die Rauhnächte, die am 25.12. beginnen und bis zum 6.1. dauern. Über die genaue Anzahl und Dauer ist sich Google und auch die gedruckte Literatur nicht ganz einig. Aber über die Bedeutung dieser Tage oder eben Nächte, die uns altes Wissen über die unterschiedlichen Qualitäten von Zeit vermitteln.

Sie könnten als eine Art "Ruhetag" des ganzen Jahres betrachtet werden. 

Dies wäre also die ideale Zeit, um aus dem mit "To do's" gefüllten Zeitplan herauszutreten und die Wahrnehmung auf den richtigen Zeitpunkt oder günstigen Moment zu legen. Etwas zu tun, weil mein Gefühl sagt, das steht jetzt an, und nicht, weil es im Kalender steht. Oder "nicht tun" und "innehalten".  Wenn nicht jetzt, in dieser "Zeit zwischen den Zeiten", wann dann?

 

Oder wie wärs mit Meditation, denn Google weiss nicht alles … ;-)

 

Google weiss z.B. nicht,

  • welches in diesem Jahr deine Lieblingsgeschichten waren

  • wer dich mit seiner Geschichte oder Handlung inspiriert hat,  und was du damit gemacht hast

  • ob du andere Menschen inspiriert oder wem du einen Impuls gegeben hast

  • welche Erkenntnisse oder Inspirationen du aus schwierigen Situationen mitgenommen hast

  • was deine Wünsche, Pläne, Visionen fürs 2018 sind

 

Innehalten & Co. mag den Touch von "langweilig oder vernünftig" haben, und Meditation ist für viele zu esoterisch. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dasss irgendjemand etwas dagegen hat, jetzt mal ein paar Tage zu relaxen oder zu chillen….. ;-)

 

In diesem Sinne wünsche ich euch "gechillte" Weihnachtstage, egal mit wem und wo, bleibt möglichst entspannt.  Geniesst die hoffentlich zahlreichen herzerwärmenden Weihnachtsmomente. Und fürs 2018 wünsche ich viele "Hagebutte-im-Schnee-Farbtupfer". Freut euch, dass die Tage wieder länger werden und über die überwinterten Früchte aus 2017.

 

"Mögen die Gegensätze im neuen Jahr in Harmonie und Balance wirken, so wie die Planeten Mars (Dornen) und Venus (Blüten) in der Rose"

(oder Hundsrose, wie die Hagebutte sonst auch noch heisst)

 

 

Den nächsten Beitrag mit Gedanken zu Jahres- und Lebenszeiten gibt es wieder am 20. März 2018 (astronomischer Frühlingsanfang oder Tag-und-Nachtgleiche)

 

 

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Ich möchte dazu anregen, sich inspirieren und ermutigen zu lassen - von der eigenen inneren Stimme,  oder einer Geschichte im Aussen - und freue mich, wenn möglichst viele Geschichten mich erreichen.  Es wird Gelegenheit geben, die eine oder andere Geschichte zu hören oder lesen. Dazu später mehr.

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